Magnesitwerk Aken – Urban Exploration

Magnesitwerk Aken

Das Magnesitwerk Aken wurde 1934 zunächst als als Hydronaliumwerk der IG-Farben gegründet.

VEB Magnesitwerk Aken zur Herstellung feuerfester Ziegel.

VEB Magnesitwerk Aken zur Herstellung feuerfester Ziegel.

Der erste Leiter des VEB Magnesitwerk Aken hieß Karl Kettmann. Er verhinderte die Demontage 1946 und leitete den Wiederaufbau von 1947 bis 1951. Das Magnesitwerk in Aken bestand von 1947 bis 1990. Er gehörte zuletzt zum VEB Bandstahlkombinat „Hermann Matern“ Eisenhüttenstadt, seit 1990 EKO Stahl AG. Kernstück war ein Drehrohofen für Sintermagnesit.

Magnesit ist ein extrem feuerfestes Material (bis 3000 Grad Celsius) und wird daher für Hochofen-Ziegel eingesetzt.

Aufgrund seiner hohen Temperaturbeständigkeit bis etwa 3000 °C ist Magnesit ein wichtiger Rohstoff zur Herstellung von feuerfesten Sintermagnesit-Ziegeln, mit denen unter anderem Hochöfen, Konverter zur Stahlerzeugung und andere Schmelzöfen ausgekleidet werden. Die Ziegel werden bei hohen Temperaturen bis etwa 1800 °C in Brennöfen gebrannt, wodurch kristallines Magnesiumoxid (MgO) entsteht. Zusätzlich besitzen diese Ziegel gute Wärmespeichereigenschaften, so dass sie als Speicherkerne unter anderem in Nachtspeicherheizungen und Elektrokaminen verwendet werden.

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