Knappschaftsheilstätte im Harz

Knappschaftsheilstätte Harz

Die Knappschaftsheilstätte wurde am Steierberg in Sülzhayn, heute Ortsteil von Ellrich, betrieben.

Knappschaftsheilstätte

Knappschaftsheilstätte Harz

Bauherr war die Norddeutsche Knappschafts-Pensionskasse zu Halle/Saale, Architekt war Gustav Hasse. Die Bauzeit dauerte von 1896 bis 1898. Sanitätsrat Emil Kremser wurde zum leitenden Arzt berufen. Die Eröffnung mit Aufnahme der ersten Patienten fand am 17. Januar 1898 statt, die Einweihung war am 15. Oktober 1898. Zu den Patienten zählten Bergleute. In Kriegszeiten diente die Einrichtung auch als Lazarett. In der Nachkriegszeit wurde das Haus durch die russische Armee genutzt, nach der Wende als Krankenhaus für Querschnittsgelähmte verwendet.  Die Schließung erfolgte am 15. März 1997.

Neben dem großen Bau entstand das Sanatorium Dr. Kremser. Der Bauherr war die Norddeutsche Knappschafts-Pensionskasse zu Halle/Saale, Architekt war Gustav Hasse. Die Bauzeit dauerte von 1896 bis 1897. Sanitätsrat Emil Kremser wurde auch hier zum leitenden Arzt berufen. Die provisorische Eröffnung fand am 17. Januar 1898 statt, die Konzession wurde am 17. Mai 1899 erteilt. Es verfügte über zehn Betten. Zu den Patienten zählte Jacobus Henricus van’t Hoff. 1918 wurde die Einrichtung geschlossen. Das Objekt wurde für die Unterbringung von Heilstätten- bzw. Klinikpersonal umgebaut und blieb bis 1997 genutzt.

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