Parkkrankenhaus Leipzig – Urban Exploration

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Parkkrankenhaus Leipzig – Landesanstalt Dösen

Parkkrankenhaus Leipzig

Parkkrankenhaus Leipzig

1901 als psychiatrische Klinik Heilanstalt Dösen in Dösen gegründet, wurde das Parkkrankenhaus Leipzig nach dem Ersten Weltkrieg zur Sächsischen Landesanstalt für Psychiatrie. In der Zeit des Nationalsozialismus war sie an der Aktion T4 beteiligt. In der DDR wurde aus ihr das Bezirkskrankenhaus für Psychiatrie Leipzig-Dösen, nach 1990 dann das Park-Krankenhaus Leipzig – Dösen, Städtisches Krankenhaus für Psychiatrie, Chirurgie und Innere Medizin.
Zwischen 1899 und 1901 wurde das Parkkrankenhaus durch Otto Wilhelm Scharenberg im Pavillonstil auf der Flur des damals noch selbstständigen Dorfes Dösen gebaut und 1901 eröffnet. Die Klinik zur Behandlung psychisch Kranker und Behinderter übernahm weitgehend die psychiatrische Versorgung von Leipzig.[2] Nach der Eingemeindung von Dösen nach Leipzig und dem Inkrafttreten des Sächsischen Irrenfürsorge-Gesetzes wurde die Heilanstalt im Januar 1913 als Königliche Landesheil- und Pflegeanstalt Leipzig-Dösen vom Königreich Sachsen übernommen. Der weltweit bekannteste Psychiatrie-Patient Daniel Paul Schreber starb 1911 in Dösen.

Das Areal hat jetzt einen neuen Eigentümer und Sol nach und nach saniert werden. In das denkmalgeschützte Ensemble der historischen Krankenhausanlage will der Eigentümer ein Wohn- und Arbeitsquartier integrieren. Dabei sollen sich vor allem Firmen aus den Branchen Dienstleistung, Bildung und Medizin ansiedeln. Mit dem nun in das Verfahren gebrachten Bebauungsplan „Parkstadt Dösen“ will die Verwaltung dafür sorgen, dass die Anlage mit ihren charakteristischen Freiflächen und Alleen in ihren Grundzügen erhalten bleibt.

Quelle: Wikipedia

Verlassenes Krankenhaus am Meer in Italien

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