Schlachthof Halle (Saale) Lost Places

Schlachthof Halle

Schlachthof und Viehhof in Halle Ost in unmittelbarer Nähe zur alten Berliner Brücke die 2006 abgerissen wurde.

Der 1. Städtische Schlacht- und Viehhof wurde 1893 von Stadtbaurat Otto Carl Lohausen im Nordosten von Halle geplant.
Der Schlachthof Halle  ist mit seinen imposanten Markt- und Schlachthallen den ausgedehnten Bahnhofsanlagen zugeordnet.

Auf dem Gelände des alten Rittergutes Freiimfelde östlich der weitverzweigten Eisenbahnanlagen entstand 1891/92 auf 4,5 ha Land der Städtische Schlacht- und Viehhof der Stadt Halle, heute an der Freiimfelder Straße gelegen.
Den Mittelpunkt der großstädtischen Anlage bildeten die drei großen Hauptschlachthallen, das Kühlhaus, das Heizhaus und ein Verwaltungsgebäude.

Eröffnungsworte des Magistrats vom 24.12.1892:
„Die Eröffnung des Betriebes auf dem Schlachthofe findet am Montag, dem 9.Januar 1893, statt. Gleichzeitig wird der Viehhof zur Abhaltung von Schlachtviehmärkten dem Verkehr übergeben. Der Viehhof erhält vier massive Markthallen (für Großvieh, Kleinvieh, Landschweine und Schweine aus Österreich-Ungarn), die insgesamt etwa 2000 Stück Vieh fassen. Für längeren Aufenthalt des Viehes sind ausgedehnte gewölbte Stallungen vorhanden. Mit Genehmigung des Provinzialrates finden an jedem Montag und Donnerstag auf dem Viehhofe Schlachtviehmärkte für sämtliche Arten von Schlachtvieh statt; bei einfallenden Feiertagen auf den darauffolgenden Werktag. Die Marktzeit im Schlachthof Halle ist für März bis Oktober einschließlich von 8 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags, für November bis Februar einschließlich von 9 bis 1 Uhr festgesetzt.”
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