"... Die Bilder sind ohne Pathos, aber voller Achtung gegenüber dem, was diese LOST PLACES ausdrücken. Die Ästhetik des Untergangs wunderbar dokumentiert....
.... Gebäude und Details, Maschinenteile, zurückgelassenes Mobilar oder Geschirr – im Sonnenlicht dahindämmernde Zeugen der Zeit. Einer vergangenen Zeit. Industriebauten, deren Schönheit oder Zweckmässigkeit durch den Zerfall noch unterstrichen wird. .... "
"...Der Hallenser erkundet Sichtachsen und Verfallszustände, Texturen und Silhouetten, er verzichtet aber durchweg auf Effekthascherei durch neue Techniken wie sogenannte HDR-Aufnahmen oder computergesteuerte Panoramen. ..."
"... Es gibt auch kein künstliches Licht, keinen Blitz, keine mutwilligen Arrangements.
Sondern nur den Fotografen und die maroden Bauhüllen längst vergangener Betriebsamkeit, schockgefroren in ein paar Zehntelsekunden für eine Ewigkeit, die die fotografierten Bauten nicht mehr erleben werden..."
"... Ein Bildband, der eine gelungene Verbindung von Architektur, (Stadt-) Geschichte und künstlerischer Fotografie eindrucksvoll vor Augen führt."
Kunststoff. Das Kulturmagazin aus Mitteldeutschland 04/05/06 2010
"... Und hat in einem Spiel aus Schatten und Licht traumhafte Schwarz-Weiß-Bilder geschossen, die die Schönheit des Verfalls offenlegen und eine beinahe mystische Stimmung erzeugen. ..."
"... Entstanden ist eine beeindruckende Sammlung von Stillleben des Verfalls, eingefangen in geschmeidigem Schwarz-Weiß und durch effektvolle Lichtregie in ein düsteres Leben getaucht. ..."
"... Einundzwanzig im Verfall begriffene Bauwerke in Halle an der Saale finden sich nun in seinem Bildband »Lost Places Schönheit des Verfalls«. Alle Schwarz-Weiß-Photos sind komplett schwarz umrandet, was die Morbidität der Aufnahmen unterstreicht. ...
... Die Photos hauchen das ganz eigene Fluidum der Schönheit, die im Verfall liegt. Ob es ein Backsteingebäude im Ganzen ist oder das Detail von Jahrzehnte alten Wasserhähnen. Jede Aufnahme berichtet von Geschichtsträchtigkeit. Davon, wieviel gewesen ist und wieviel die Dinge erlebt haben müssen. ..."
"... Der fotografischen Momentaufnahme geht ein gedankliches Konzept voraus. Dem Fotografen geht es nicht um Inszenierung, sondern um die Sichtbarmachung einer anderen Welt der Dinge. Trotz der Schwarz-Weiss-Technik und trotz des Fehlens von Menschen kommt jedoch niemals Monotonie auf...
... Diese Fotos sind nicht nur Zeugnisse einer vergangenen Zeit, sie sind auch mitunter beschämende Dokumente unserer Gegenwart. Ein ganz wunderbares Buch! ..."
"... Wie im Dasein des Einzelnen, so im Leben der Städte. „Lost Places“ von Halle und ihre „Schönheit des Verfalls“ festhalten, bevor all das nicht mehr da ist – war der Wunsch des Fotografen Marc Mielzarjewicz, und er hat ihn sich und dem Betrachter seines wunderbaren Bildbandes in wohl nur selten erreichbarer Brillanz erfüllt. ..."
"Man möchte sich die Haare raufen ob der opulenten Schönheit, die sich im Verfall offenbart. Ganz besonders, wenn es sich um architektonische Zeugnisse einer 'längst vergangenen Epoche' handelt, die wir aus nächster Nähe noch wahrnehmen können, wenn wir wollen. Marc Mielzarjewicz konserviert ästhetisch anspruchsvoll mit Hintergrundinformationen zur Geschichte der einzelnen Gebäude...."
Mittedeutsche Zeitung (MZ), 23.10.06
Es gibt auch kein künstliches Licht, keinen Blitz, keine mutwilligen Arrangements. Sondern nur den Fotografen und die maroden Bauhüllen längst vergangener Betriebsamkeit, schockgefroren in ein paar Zehntelsekunden für eine Ewigkeit, die die fotografierten Bauten nicht mehr erleben werden.
In allen Lost Places Bildbänden gibt es eine Übersichtskarte und die genauen Adressen der Lost Places. Ich frage mich nun, was Sie mehr zu einem Kauf bewogen hat oder bewegen könnte: Die schwarz/weiss Fotografien und Infotexte in deutsch / englisch oder die kompletten Adressen und somit eine Art Reiseführerfunktion für Urban Explorer? Bitte machen Sie bei der anonymen Umfrage mit. Vielen Dank.