Klubhaus Buna Schkopau „Haus der Freundschaft“

Klubhaus Buna Schkopau „Haus der Freundschaft“

Klubhaus Buna Schkopau

Klubhaus Buna Schkopau

Klubhaus Buna „Haus der Freundschaft“ der VEB Chemische Werke Buna.
Kulturhaus Buna gebaut 1952/53 nach Plänen von Hauser und Reinhardt.
Später bekannt als X50. Nach Eigentümerwechsel und Wegfall von Fördermitteln ist die geplante Großraum-Diskothek nur noch als Investruine und LOST PLACE zu bewundern.
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Zerstörte Fenster, ausgeschlachtete Räume, gefährliche Schächte, Wildwuchs auf 25.000 Quadratmetern: Das einst prächtige Klubhaus der Buna-Werke in Schkopau, Anfang der 1950er Jahre für die 20.000 Werktätigen des Chemiestandorts eröffnet, ist eine gigantische Ruine. Dass das „X 50“ noch eine Zukunft als Kulturtempel haben könnte, daran glaubt ernsthaft keiner mehr.
Mit der Geburtsstunde des Bezirkes Halle wurde 1952 das Buna-Klubhaus in Schkopau gebaut. In erster Linie war es für die 20 000 Arbeiter des Standorts gedacht, wurde aber auch vom Fernsehen der DDR sowie von Theater-Ensembles genutzt.
Nach der Wende ging es mit dem einstigen Vorzeigeobjekt steil bergab. Bei der Privatisierung des Chemiestandorts blieb das „X 50“ außen vor. Besitzerin war später eine Immobilienfirma aus Leipzig, die das Klubhaus an Martin Niemöller verkaufte. Vor zehn Jahren scheiterte der Hallenser, seitdem ist das Gebäude dem Verfall preisgegeben.

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