Marodes.de präsentiert Fotos vom Verfall und Zerfall bedrohter Industrie-Architektur und Baudenkmäler sowie von stillgelegten Industrieanlagen. Ob kurz vor dem Abriss oder Wiederaufbau. Diese Seite versteht sich als foto-künstlerische Dokumentation der Leere, Verlassenheit und dem einsetzenden Zerfall der historischen Immobilien. Auf Marodes.de werden hallesche, leipziger und überregionale Industriebrachen gezeigt. So wie diese Fotos die maroden
stillgelegten Industriebauten zeigen, werden wir sie nicht wieder sehen. Die Seite möchte Perspektiven der Industrie-Architektur vermitteln, die die Schönheit des Verfalls der Lost Places in den Mittelpunkt stellen. Viele der hier gezeigten Lost Places Motive können Sie im Photoshop als hochwertige Ausbelichtung bestellen. Bitte beachten Sie, dass alle Fotos dem Copyright unterliegen. Die Fotos dürfen nicht ohne meine ausdrückliche Erlaubnis weiterverwendet werden. Und jetzt viel Spaß beim Rundgang durch die virtuelle Fotoausstellung.
Erneut begibt sich Marc Mielzarjewicz auf die Spur verlassener und verfallener Gebäude, diesmal quer durch den Harz jenseits der Touristenströme. Heilstätten, Sanatorien, Industrieanlagen, verfallene Schlösser und Bahnhöfe, Eisenhütten und Ferienheime geraten dabei in seinen unverwechselbaren Fokus....
Machdeburch, wie die Einheimischen liebevoll zu ihrer Heimatstadt sagen, ist in den Focus meiner Urban Exploration geraten. Dass Magdeburg Mitteldeutschlands Zentrum für den Schwermaschinenbau war, ist allgemein bekannt. Es gibt aber so viel mehr zu erkunden: Brauereien, Mühlen, Armee, Kultur, Messe, Bahn, Partei...
Von weitem ist die Ähnlichkeit der 8 Reaktorgebäude mit der Anlage in Fukushima erschreckend groß. Steht man direkt vor Block 6, kommt Angst auf. 50 Meter ist das Gebäude hoch. So gigantisch sah das in der Berichterstattung zu dem Reaktorunglück in Japan nicht aus. 50 Meter Höhe und 10.000e Tonnen Stahlbeton einzig dafür errichtet, damit ein Störfall nicht zum Super GAU wird. Angeblich kann der Nasskondensator unbegrenzt viel radioaktives Gas-Dampf-Gemisch aufnehmen und so den Austritt in die Umwelt verhindern. Welch ein fataler Irrglaube, wenn wir uns an die Bilder von Fukushima erinnern, wo verzweifelte Einzatzkräfte versuchen, den gebrostenen Reaktorblock zu kühlen.
Hier nun einzigartige Urban Exploration Bilder vom Kernraftwerk Lubmin in der Nähe von Greifswald. Gezeigt wird die russische Druckwasserreaktoranlage von Block 6. Zwischen 1968 und 1979 wurden die Reaktoren des Typs WWER-440/230 errichtet und deckten bis 1990 mit jeweils 440 MW ca. 10 % des Energiebedarfs der DDR.
Block 5 war im Probelauf und Block 6 ist komplett ausgestattet und "ready to work". Er ist aber nie ans Netz gegangen. Die Reaktoren 7 und 8 wurden nie fertig gestellt. Die Reaktoren 1-5 werden zurückgebaut. Jetzt sind nur noch die Abklingbecken in Betrieb.
1975 kam es zu einem Störfall in Block 1, der von der IEAO zuerst in INES 4 und später in INES 3 eingestuft wurde.
Die Bilder meines dritten Ausflugs nach Beelitz beschließen die Serie Beelitz Heilstätten mit Part III.
Damit ist die Trilogie komplett. Die Bilder sind 2006 entstanden. Damals waren die Beelitzer Heilstätten noch ein beschauliches Fleckchen, ja fast noch ein Geheimtipp. Heute geben sich Geocacher und Fotografen die Klinken in die Hand, werden Castings und Shootings abgehalten, mit Kunstblut werden von der schwarzen Zunft Messen zelebriert. Und wie mir kürzlich gesagt wurde - sorgt sogar ein Imbiss für das leibliche Wohl der Pilger.
Die hier gezeigten Bilder sind entstanden, als von diesem Rummel noch nichts zu spüren war, dafür aber umso mehr die Aura einer alten Klinik, die entdeckt werden wollte.
Privateigentümer müssen in den nächsten zwei Wochen ehemaliges Klinikgelände sichern. Wachschutz streift durch Heilstätten. Bis zum 15.Juli 2010 müssen zur besseren Sicherung der Flächen sowie der maroden Gebäude im sogenannten Quadranten A des ehemaligen Klinikgeländes in Beelitz-Heilstätten Zäune bis zu einer Höhe von zwei Metern vor unbefugtem Betreten errichtet werden.
Galeriebilder vom letzten Tag des Flughafen Tempelhof - bitte hier klicken und Copyright beachten!
Aus und vorbei. 30.10.2008. Der Airport Tempelhof im Zentrum von Berlin schließt endgültig. Hier zu sehen die Bilder vom letzten Tag. Nach über 85 Jahren Betrieb ist der Verkehrsflughafen Tempelhof jetzt geschlossen. 1923 wurde mit dem Bau des weltgrößten Gebäudes begonnen. Noch heute zählt es zu den Top 3! und ist nun ideal für Urban Exploration.
Berühmtheit hat der FlughafenTempelhof in den Jahren 1948/49 durch die Luftbrücke erlangt. Damals landete alle 3 Minuten ein "Rosinenbomber" um die Westberliner mit Nahrungsmitteln zu versorgen.
Dass der Flughafen auch eine geheimnisvolle Bunker - Unterwelt zu bieten hat, weiß nicht jeder. Hier gibt es Impressionen aus der Unterwelt des Airport.
In unmittelbarer Nähe von Berlin in Elstal befindet sich im Havelland das historische Olympische Dorf der XI. Olympischen Sommerspiele 1936. Hier zu sehen die marode und Einsturz gefährdete Schwimmhalle - Blick vom 3 - Meter Brett.
Zu seinen besten Zeiten haben im Kraftwerk Vockerode 12 riesige Turbinen und Generatoren rund 400 Megawatt Strom aus Braunkohle geliefert. Für die Region Sachsen-Anhalt / Bezirk Halle. Ursprünglich, um die Buna - Werke in Schkopau mit Strom zu versorgen.
! NEU: Die GEO-Koordinaten von den Heilstätten jetzt auf marodes.de für Urban Exploration!
Ab dem Jahr 1894 beabsichtigte die Landesversicherungsanstalt Berlin, die LVA, den Bau von vier Heilstätten nahe der Stadt Beelitz: zwei Lungenheilstätten und zwei Sanatorien jeweils für Männer und Frauen.
Das historische hallesche Stadtbad wurde 1913-1915 erbaut. 1995 wurde die Fassade im Jugendstil saniert. Warum dann auf Marodes.de? Im Inneren hat sich das Bad seinen während der DDR-Zeiten zugelegten maroden Charme bewahrt.
Hildebrandsche Mühlenwerke AG Abgebrandt durch Brandstiftung 1992. Beachten Sie das Copyright!
Hildebrandsche Mühle oder Böllberger Mühle mit Gleisanschluß an die Halle-Hettstedter Eisenbahnauf dem Gelände eines bis ins Jahr 987 zurückzuverfolgenden Schiffsmühlenstandortes ...
Geocaching - moderne Schnitzeljagd in Industrieruinen
Geocaching - der neue Volkssport der Deutschen und für den Rest der Welt. Worum geht es beim Geocaching? Schnitzeljagd des 21. Jahrhunderts. Mit GPS, Laptop und Google-Maps bewaffnete Freizeitdetektive suchen anhand digitaler "Schatzkarten", die die Koordinaten enthalten, kleine Schätze - die "Caches" die wiederum andere Geocacher versteckt haben. Ist der Schatz gefunden, kann man sich im Logbuch verewigen und die erfolgreiche Jagd auf diversen Sites dokumentieren. Man ist also nicht nur Cache-Jäger sondern auch Sammler. Der Cache bleibt im Übrigen immer vor Ort oder wird gegen etwas Gleichwertiges getauscht. Oder man legt noch etwas dazu.
So wird der Wochenendspaziergang zum Abenteuer. Richtig abenteuerlich wird es, wenn der Geocache da versteckt ist, wo Marodes.de die Fotos macht. In den Lost Places - den vergessenen Ruinen und Industriedenkmälern. Gänsehautfeeling garantiert. Filme wie SAW, Hostage oder The Ring bekommen bei dem Gedanken an Forgotten Places ganz andere Dimensionen. Marodes.de wird nach und nach die Koordinaten der gezeigten Objekte veröffentlichen. Gibt es dort auch einen GEO Cache, werden die Geocaching Koordinaten mit veröffentlicht. Kennt Ihr einen Cache in den gezeigten Objekten? Bitte nutzt das Kontaktformular.
In allen Lost Places Bildbänden gibt es eine Übersichtskarte und die genauen Adressen der Lost Places. Ich frage mich nun, was Sie mehr zu einem Kauf bewogen hat oder bewegen könnte: Die schwarz/weiss Fotografien und Infotexte in deutsch / englisch oder die kompletten Adressen und somit eine Art Reiseführerfunktion für Urban Explorer? Bitte machen Sie bei der anonymen Umfrage mit. Vielen Dank.
Der Militärflughafen Zerbst war einst einer der größten Militärflugplätze Europas. Baubeginn 1936. Abzug der sowjetischen Truppen 1991. Der Militärflugplatz hatte zwei 1280 Meter lange Landebahnen. Hier war die Jagdfliegerschule 2 Zerbst, das Kampfgeschwader (J) 54 und die Nahaufklärungsgruppe 1 sowie die Außenstelle der REIMAHG untergebracht. Als „Wunderwaffe“ starteten hier noch im April 1945 Jagdflugzeuge Me 262 mit Strahltriebwerk. Ihr Einsatz konnte die Niederlage Hitlerdeutschlands nicht verhindern. Bis 1991war hier der sowjetische Militärflugplatz Zerbst mit der 126. Jagdfliegerdivision.
Halle, Steg 5 Hochhaus am Glauchaer Platz mit Blick auf den Knoten 46 wurde 2009 platt gemacht. Hier die Aufnahmen, die kurz vor dem Abriss entstanden sind.